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Peter Piekarz

Traurig: Hartz IV Bedürftige können sich oft keine vollwertige Mahlzeit leisten

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In Deutschland muss niemand hungern. Selbst ohne die Tafeln reicht Hartz IV für einen gedeckten Tisch. Diese Aussage von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wurde jetzt vom Statistischen Bundesamt widerlegt. Viele Hartz IV Empfänger sind eben nicht in der Lage, täglich eine vollwertige Mahlzeit zu kochen. Und sollten andere, unvorhergesehene Ausgaben auf die Leistungsempfänger zukommen, wird es noch enger.

Zwangsarbeit für Hartz IV Bedürftige wurde beschlossen!

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Jetzt ist es also amtlich: In der letzten Woche haben wir bereits angekündigt, dass der Staat Zwangsarbeit für Hartz IV Bedürftige per Gesetz schaffen möchte. Diesen Gesetzesentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zu staatlich bezuschussten Jobs hat das Bundeskabinett am Mittwoch bewilligt. Damit soll Langzeitarbeitslosen der Schritt in ein „neues Leben“ ermöglicht werden. Vier Milliarden Euro stehen dafür bis zum Jahr 2022 zur Verfügung. Profitieren können davon maximal 40.000 Personen – obwohl bereits 800.000 Hartz IV Empfänger die Voraussetzungen erfüllen.

Hartz IV Empfängerin vom Jobcenter beschattet

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Als Hartz-IV-Empfänger muss man jederzeit damit rechnen, dass sich das Jobcenter ankündigt, klingelt und prüft, ob man möglicherweise nicht doch über seine Verhältnisse lebt. Wenn der Außendienst des Jobcenters aber durchs Küchenfenster lugt und 31 Mal vor der Tür steht, grenzt das an Beschattung. Da die alleinerziehende junge Mutter dabei nicht angetroffen wurde, strich das Jobcenter ihr alle Sozialleistungen.

Traurig: Über eine Million Hartz IV Aufstocker

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Arm trotz Arbeit. In Deutschland trifft das offiziell auf über eine Million Menschen zu. Inoffiziell liegt die Dunkelziffer bei weiteren zwei Millionen Arbeitnehmern, die Vollzeit malochen und Anspruch auf Hartz IV hätten, das Arbeitslosengeld II aber nicht in Anspruch nehmen. Der Grünen-Politiker Wolfgang Strengmann-Kuhn hat dafür nur ein Wort: „Es ist ein Armutszeugnis!“

Hartz IV: Jobcenter machen immer noch zu viele Fehler

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Angesichts von 5,6 Millionen Hartz IV Bescheiden in Nordrhein-Westfalen stellen 136.211 Widersprüche und 22.114 Klagen eine eher geringe Einspruchsquote dar. Allerdings hat fast jeder dritte Betroffene Erfolg mit seinem Widerspruch bzw. seiner Klage. Das ist dann doch zu viel, finden die Jobcenter. Sie wollen jetzt mit Schulungen dafür sorgen, dass die Mitarbeiter weniger Fehler machen.

Jobcenter will Hartz IV Empfänger ins Fitnessstudio schicken

Das Jobcenter Herford macht Hartz-IV-Empfänger im wahrsten Sinne des Wortes fit für den Arbeitsmarkt. Statt zu Computer- und Bewerbungskursen werden Langzeitarbeitslose ins Fitnessstudio geschickt – auf freiwilliger Basis. Ziel ist nicht nur die körperliche Ertüchtigung. Mit dem Training sollen in erster Linie die Motivation und das Selbstbewusstsein gestärkt sowie Stress gemindert werden. Das Feedback zur Maßnahme ist durchweg positiv.

Hartz IV reicht nicht zum Leben – Das beweisen 14.000 Darlehen

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Wer glaubt, mit Hartz IV problemlos über die Runden zu kommen, der irrt. Das beweisen knapp 14.000 Darlehen, die Monat für Monat an Hartz IV Empfänger vergeben werden. Benötigt wird das Geld nicht für den nächsten Urlaub oder einen größeren Flatscreen, sondern für Dinge des täglichen Lebens – wie eine neue Waschmaschine oder aber Kleidung für die Kinder. Aus Sicht der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann ein Armutszeugnis.

Jedes dritte Kind muss von Hartz IV leben

172.421 Kinder und Jugendliche in Berlin leben in sogenannten Bedarfsgemeinschaften (Stand: Dezember 2017) – oder einfacher ausgedrückt: Sie sind auf Hartz-IV angewiesen. Möchte man dieser Zahl etwas Positives abgewinnen, dann die Tatsache, dass sie niedriger ist als der Wert vor einem Jahr und die Quote im Juni vorigen Jahres. Das ändert jedoch nichts am Umstand, dass die Zahl minderjähriger Hartz-IV-Empfänger nach wie vor viel zu hoch ist.