
Wer Grundsicherungsgeld bezieht (bis Juni 2026: Bürgergeld), erhält vom Jobcenter zusätzlich zum Regelbedarf auch die Kosten der Unterkunft (KdU) in angemessener Höhe. Doch wie groß darf eine Wohnung und wie hoch darf die Miete sein, damit das Jobcenter diese als angemessen erachtet? Die Frage nach den Angemessenheitsgrenzen für die Wohnkosten lässt sich nicht pauschal beantworten, da sich die Mieten in Deutschland von Gemeinde zu Gemeinde deutlich unterscheiden. Die einzelnen Jobcenter haben hier jeweils eigene Richtwerte für die Angemessenheit der Mieten.
- Das Jobcenter übernimmt neben dem Regelsatz auch die Kosten der Unterkunft (KdU), also die Bruttokaltmiete (Miete plus kalte Nebenkosten). Heizkosten werden separat berücksichtigt.
- Die Kostenübernahme ist begrenzt: Anders als der Regelsatz ist die KdU keine feste Pauschale, sondern wird nur bis zur regionalen Angemessenheitsgrenze anerkannt, die sich nach Wohnort und Haushaltsgröße richtet.
- Im ersten Jahr des Leistungsbezugs (Karenzzeit) werden die Wohnkosten bis zum 1,5-Fachen der Angemessenheitsgrenze übernommen.
- Nach der Karenzzeit muss die Bruttokaltmiete angemessen sein. Ist sie es nicht, leitet das Jobcenter ein Kostensenkungsverfahren ein.
- Solange die Miete die Angemessenheitsgrenze überschreitet, muss der nicht anerkannte Teil der Unterkunftskosten aus dem Regelsatz selbst gezahlt werden
Inhaltsverzeichnis
Wie groß darf die Wohnung mit Grundsicherungsgeld sein?
Zwar spielt die Wohnungsgröße bei der Angemessenheit der Wohnkosten für Empfänger von Grundsicherungsgeld (bis Juni 2026: Bürgergeld) eine Rolle, jedoch eine eher untergeordnete, und ist als grober Richtwert zu verstehen. Hier hat jede Region eigene Vorgaben zur Größe der Wohnung, aber insgesamt liegen diese nicht sehr weit auseinander.
| Haushaltsgröße (Personen) | Angemessene Wohnungsgröße (m²) |
|---|---|
| 1 Person | 45–50 m² |
| 2 Personen | 60–65 m² |
| 3 Personen | 75–80 m² |
| 4 Personen | 85–95 m² |
| 5 Personen | 95–110 m² |
| 6 Personen | 105–125 m² |
| je weitere Person | + 10–15 m² |
Liegt die Wohnungsgröße ein paar m² über dem Richtwert, die Miete aber ist allgemein angemessen hoch, wird das Jobcenter Betroffenen weder eine Wohnung verwehren noch sie zum Umzug bewegen. Schwerer wiegt tatsächlich die Höhe der Miete, denn bei den Unterkunftskosten schauen Jobcenter sehr genau hin.
Wie hoch darf die Miete mit Grundsicherung (Bürgergeld) sein?
Wie hoch die Miete beim Grundsicherungsgeld (Bürgergeld) sein darf, haben wir für 20 ausgewählte deutsche Städte ausgewertet und in den weiter unten stehenden Tabellen für 2026 aufbereitet. Maßgeblich sind Wohnort und Größe der Bedarfsgemeinschaft (Anzahl der Personen). Um das landesweite Gefälle aufzuzeigen, nachfolgend auszugsweise Werte zur angemessenen Miete im Grundsicherungs-Bezug:
| Stadt / Miete | 1 Pers. | 2 Pers. | 3 Pers. | 4 Pers. | 5 Pers. |
|---|---|---|---|---|---|
| Berlin | 449 € | 543 € | 669 € | 772 € | 904 € |
| Dresden | 451 € | 558 € | 716 € | 814 € | 963 € |
| Düsseldorf | 546 € | 632 € | 776 € | 1.003 € | 1.317 € |
| Essen | 476 € | 619 € | 762 € | 904 € | 1.047 € |
| Frankfurt (Main) | 786 € | 903 € | 1.078 € | 1.219 € | 1.360 € |
| Hamburg | 574 € | 698 € | 860 € | 1.037 € | 1.481 € |
| Hannover | 499 € | 634 € | 755 € | 901 € | 1.022 € |
| Köln | 677 € | 820 € | 976 € | 1.139 € | 1.302 € |
| Leipzig | 358 € | 466 € | 603 € | 690 € | 802 € |
| München | 911 € | 1.108 € | 1.286 € | 1.569 € | 1.939 € |
Leider veröffentlichen Jobcenter die Daten nicht einheitlich, wir konnten jedoch für die meisten Städte die relevanten Bruttokaltmieten (Miete inkl. Nebenkosten, ohne Heizkosten) ermitteln. Stuttgart z.B. gibt lediglich die Nettokaltmiete basierend auf dem Mietspiegel, ohne Umlagen für Betriebs- und Heizkosten, bekannt.
Bürgergeld & Miete: Jobcenter zahlt systematisch 116 € zu wenig
Die Tabellen spiegeln die aktuellen Mietobergrenzen für 2026 wider. Heizkosten bleiben dabei ohne Berücksichtigung, da es für das Heizen wiederum eigene Angemessenheitsgrenzen gibt. Es macht schließlich einen Unterschied, ob eine Wohnung z. B. mit Gas, Öl oder Strom geheizt wird. Aussagen zur Warmmiete bei der Grundsicherung (Bürgergeld) können daher nicht pauschal getroffen werden. Wie hoch das Grundsicherungsgeld aus Regelbedarf und Mehrbedarfen ausfällt, zu dem die Miete noch zusätzlich gezahlt wird, lässt sich mit dem Bürgergeld-Rechner direkt online ermitteln.
Karenzzeit (12 Monate ab erstmaliger Beantragung der neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende): Im Zuge der SGB-II-Reform und der Umbenennung von Bürgergeld zu Grundsicherungsgeld wurde die Karenzzeit ab dem 01.07.2026 spürbar eingeschränkt. Bisher übernahm das Jobcenter in den ersten 12 Monaten die tatsächliche Bruttokaltmiete unabhängig von ihrer Höhe. Seit der Reform gilt das nicht mehr. In der Karenzzeit übernimmt das Jobcenter die Bruttokaltmiete nur noch bis zum 1,5-Fachen der jeweiligen Angemessenheitsgrenze. Die Heizkosten müssen weiterhin in jedem Fall angemessen sein.
Beispiel: Für einen Single in Berlin liegt die Angemessenheitsgrenze bei 449 € / Monat, die neue Karenzzeit-Grenze beim Grundsicherungsgeld damit bei 673 €. Wer aber 750 € Miete zahlt, muss die Differenz von 77 € selbst aus dem Regelsatz tragen.
Mietobergrenzen in Aachen
Die in der Tabelle genannten Mietobergrenzen für Aachen gelten seit dem Januar 2026. Sie sind Grundlage für die Angemessenheitsgrenzen der Miete (KdU) in Aachen.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 50m² | 543,00 € | 430,00 € | 113,00 € |
| 2 Personen | 65m² | 657,15 € | 525,20 € | 131,95 € |
| 3 Personen | 80m² | 782,40 € | 629,60 € | 152,80 € |
| 4 Personen | 95m² | 955,70 € | 751,45 € | 204,25 € |
| 5 Personen | 110m² | 1.122,00 € | 931,70 € | 190,30 € |
| 6 Personen | 125m² | 1.275,00 € | k. A. | k. A. |
| jede weitere | 15m² | 153,00 € | k. A. | k. A. |
Aachen verzeichnet etwa 262.000 Einwohner und 24.247 Bedarfsgemeinschaften mit Grundsicherung (Bürgergeld). Für jede Bedarfsgemeinschaft fallen durchschnittlich 498 € Wohnkosten im Monat an, die das Jobcenter Aachen im Rahmen der KdU übernimmt. Durchschnittliche, monatliche KdU in Aachen nach Größe der Bedarfsgemeinschaft (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 407 € für 1-Personen-BGs (13.851 / 57,12 %)
- 486 € für 2-Personen-Haushalte (4.361 / 17,99 %)
- 600 € für 3-Personen-Haushalte (2.661 / 10,97 %)
- 689 € für 4-Personen-Haushalte (1.732 / 7,14 %)
- 929 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (1.642 / 6,77 %)
Mietobergrenzen in Berlin
Die Mietobergrenzen für Berlin in der nachfolgenden Tabelle gelten seit dem 01.10.2023, wurden zum 1. Januar 2026 vom Senat überprüft und als weiterhin angemessen bestätigt.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 50m² | 449,00 € | 360,50 € | 88,50 € |
| 2 Personen | 65m² | 543,40 € | 428,35 € | 115,05 € |
| 3 Personen | 80m² | 668,80 € | 527,20 € | 141,60 € |
| 4 Personen | 90m² | 772,40 € | 593,10 € | 159,30 € |
| 5 Personen | 102m² | 903,72 € | 723,18 € | 180,54 € |
| 6 Personen | 114m² | 1.010,04 € | 808,26 € | 201,78 € |
| jede weitere | 12m² | 106,32 € | 85,08 € | 21,24 € |
Berlin hat ca. 3,8 Millionen Einwohner und verzeichnet 238.112 Bedarfsgemeinschaften mit Grundsicherungsgeld-Bezug (Bürgergeld). Je Bedarfsgemeinschaft zahlt das Jobcenter in Berlin durchschnittlich 616 € im Monat für die Kosten der Unterkunft. Durchschnittliche KdU in Berlin aufgeteilt nach Größe der Bedarfsgemeinschaft (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 484 € für 1-Personen-BGs (143.106 Haushalte / Anteil 60,10 %)
- 580 € für 2-Personen-Haushalte (37.539 / 15,77 %)
- 736 € für 3-Personen-Haushalte (24.089 / 10,12 %)
- 880 € für 4-Personen-Haushalte (17.186 / 7,22 %)
- 1.401 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (16.192 / 6,80 %)
Mietobergrenzen in Bochum
Die aktuellen Richtwerte für die Kosten der Unterkunft (KdU) in Bochum wurden zuletzt im Mai 2025 geprüft und im Zuge dessen kurzfristig zum 01.07.2025 angehoben. Bei Haushalten mit fünf oder mehr Personen entscheidet das Jobcenter Bochum über die angemessene Miete im Einzelfall, weil große, bezahlbare Wohnungen in Bochum oft Mangelware sind.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 50m² | 439,25 € | k. A. | k. A. |
| 2 Personen | 65m² | 546,26 € | k. A. | k. A. |
| 3 Personen | 80m² | 654,88 € | k. A. | k. A. |
| 4 Personen | 95m² | 791,16 € | k. A. | k. A. |
| 5 Personen | 110m² | 1.001,70 € | k. A. | k. A. |
| 6 Personen | 125m² | 1.123,10 € | k. A. | k. A. |
| jede weitere | 15m² | 121,40 € | k. A. | k. A. |
Bochum hat ca. 360.000 Einwohner und 20.384 gemeldete Haushalte mit Grundsicherungs-Bezug (Bürgergeld). Je Bedarfsgemeinschaft in Bochum zahlen Jobcenter durchschnittlich 507 € monatlich für die Kosten der Unterkunft. Aufgeschlüsselt nach Größe der Bedarfsgemeinschaft betragen die durchschnittlichen KdU in Bochum (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 407 € für 1-Personen-BGs (11.812 / 57,95 %)
- 499 € für 2-Personen-Haushalte (3.497 / 17,16 %)
- 599 € für 3-Personen-Haushalte (2.138 / 10,49 %)
- 716 € für 4-Personen-Haushalte (1.529 / 7,50 %)
- 999 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (1.408 / 6,91 %)
Mietobergrenzen in Bremen
Die Mietobergrenze für Bremen 2026 wurde zum 01.03.2025 neu festgesetzt. Für Bedarfsgemeinschaften mit bis zu fünf Personen steigen die angemessenen Wohnkosten (KdU) nur minimal – höchstens um 0,5 %. Große Haushalte hingegen profitieren stärker: Für sechs Personen klettert die angemessene Bruttokaltmiete von 1.074,00 € auf 1.181,40 € (+ 10,0 %), jede weitere Person erhält nun 107,40 € statt 101,00 € (+ 6,6 %). Der bisherige „Wohnzuschlag“ für einzelne Stadtteile entfällt – im gesamten Stadtgebiet Bremen gelten jetzt einheitliche Mietobergrenzen.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 50m² | 538,50 € | 433,50 € | 105,00 € |
| 2 Personen | 60m² | 562,20 € | 444,00 € | 118,20 € |
| 3 Personen | 75m² | 696,00 € | 547,50 € | 148,50 € |
| 4 Personen | 85m² | 790,50 € | 599,25 € | 191,25 € |
| 5 Personen | 95m² | 973,75 € | 760,00 € | 213,75 € |
| 6 Personen | 105m² | 1.181,40 € | 951,45 € | 229,95 € |
| jede weitere | 10m² | 107,40 € | 85,50 € | 21,90 € |
Bremen hat ca. 580.000 Einwohner und einen Bestand von 38.268 Bedarfsgemeinschaften mit Grundsicherungsgeld (Bürgergeld). Je bedürftigen Haushalt zahlt das Jobcenter in Bremen durchschnittlich 552 € monatlich für die Kosten der Unterkunft. Durchschnittliche KdU in Bremen nach Größe der Bedarfsgemeinschaft (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 456 € für 1-Personen-BGs (21.711 Haushalte / Anteil 56,73 %)
- 558 € für 2-Personen-Haushalte (6.298 / 16,46 %)
- 636 € für 3-Personen-Haushalte (4.270 / 11,16 %)
- 711 € für 4-Personen-Haushalte (3.095 / 8,09 %)
- 963 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (2.894 / 7,56 %)
Mietobergrenzen in Chemnitz
Die KdU Richtwerte für die angemessene Miete in Chemnitz sind auf dem Stand vom 01.09.2025 und auch in 2026 maßgeblich.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 48m² | 313,44 € | k. A. | k. A. |
| 2 Personen | 60m² | 388,20 € | k. A. | k. A. |
| 3 Personen | 75m² | 465,00 € | k. A. | k. A. |
| 4 Personen | 85m² | 531,25 € | k. A. | k. A. |
| 5 Personen | 95m² | 600,40 € | k. A. | k. A. |
| 6 Personen | 105m² | 663,60 € | k. A. | k. A. |
| jede weitere | 10m² | 63,20 € | k. A. | k. A. |
Chemnitz hat ca. 251.000 Einwohner und einen Bestand von 12.575 Bedarfsgemeinschaften mit Grundsicherungsgeld (vormals Bürgergeld). Je bedürftigen Haushalt zahlt das Jobcenter Chemnitz durchschnittlich 382 € monatlich für die Kosten der Unterkunft. Durchschnittliche KdU in Chemnitz nach Größe der Bedarfsgemeinschaft (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 327 € für 1-Personen-BGs (7.482 / 59,49 %)
- 390 € für 2-Personen-Haushalte (2.193 / 17,44 %)
- 452 € für 3-Personen-Haushalte (1.342 / 10,67 %)
- 513 € für 4-Personen-Haushalte (774 / 6,15 %)
- 671 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (786 / 6,25 %)
Mietobergrenzen in Dortmund
Die Mietobergrenzen für Dortmund wurden im Zuge der Umstellung von Bürgergeld auf Grundsicherungsgeld zum 01.07.2026 angepasst. Die folgende Tabelle zeigt die aktuell gültigen Angemessenheitsgrenzen für die Miete (KdU) in Dortmund nach Haushaltsgröße.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 50m² | 610,00 € | 430,00 € | 180,00 € |
| 2 Personen | 65m² | 740,00 € | 530,00 € | 210,00 € |
| 3 Personen | 80m² | 910,00 € | 650,00 € | 260,00 € |
| 4 Personen | 95m² | 1.110,00 € | 850,00 € | 260,00 € |
| 5 Personen | 110m² | 1.340,00 € | 1.070,00 € | 270,00 € |
| 6 Personen | 125m² | 1.500,00 € | 1.200,00 € | 300,00 € |
| jede weitere | individuell | individuell | individuell | individuell |
Dortmund hat ca. 600.000 Einwohner. Im Jobcenter-Leistungsbezug stehen 45.176 Bedarfsgemeinschaften. Je Haushalt zahlt das Jobcenter Dortmund durchschnittlich 585 € monatlich für die Wohnkosten. Durchschnittliche KdU in Dortmund je nach Größe der Bedarfsgemeinschaft (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 461 € für 1-Personen-BGs (25.004 Haushalte / Anteil 55,35 %)
- 578 € für 2-Personen-Haushalte (7.946 / 17,59 %)
- 699 € für 3-Personen-Haushalte (5.112 / 11,32 %)
- 814 € für 4-Personen-Haushalte (3.540 / 7,84 %)
- 1.072 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (3.574 / 7,91 %)
Mietobergrenzen in Dresden
Die Mietobergrenzen für die KdU in Dresden in der nachfolgenden Tabelle sind auf dem aktuellen Stand vom 01.01.2025 und für 2026 weiterhin maßgeblich zur Bestimmung der angemessenen Miethöhe.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 45m² | 450,50 € | k. A. | k. A. |
| 2 Personen | 60m² | 557,64 € | k. A. | k. A. |
| 3 Personen | 75m² | 715,73 € | k. A. | k. A. |
| 4 Personen | 85m² | 813,85 € | k. A. | k. A. |
| 5 Personen | 95m² | 962,50 € | k. A. | k. A. |
| 6 Personen | 105m² | 1.079,10 € | k. A. | k. A. |
| jede weitere | 10m² | 116,60 € | k. A. | k. A. |
Dresden zählt ca. 570.000 Einwohner und 21.704 Haushalte im Grundsicherungs-Leistungsbezug (Bürgergeld). Auf jede Bedarfsgemeinschaft in Dresden entfallen durchschnittlich 496 €, die das Jobcenter monatlich im Rahmen der Kosten für Unterkunft übernimmt. Aufgeteilt nach Größe der Bedarfsgemeinschaft betragen die durchschnittlichen KdU in Dresden (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 417 € für 1-Personen-BGs (13.929 Haushalte / Anteil 64,18 %)
- 510 € für 2-Personen-Haushalte (3.627 / 16,71 %)
- 620 € für 3-Personen-Haushalte (2.049 / 9,44 %)
- 710 € für 4-Personen-Haushalte (1.133 / 5,22 %)
- 1.075 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (966 / 4,45 %)
Mietobergrenzen in Duisburg
Die in der Tabelle genannten Mietobergrenzen für die KdU in Duisburg sind seit dem 01.08.2025 – auch in 2026 – weiterhin gültig und bilden die Grundlage für die Angemessenheit der Miete.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 50m² | 446,00 € | k. A. | k. A. |
| 2 Personen | 65m² | 538,20 € | k. A. | k. A. |
| 3 Personen | 80m² | 644,00 € | k. A. | k. A. |
| 4 Personen | 95m² | 776,15 € | k. A. | k. A. |
| 5 Personen | 110m² | 947,10 € | k. A. | k. A. |
| 6 Personen | 125m² | 1.076,25 € | k. A. | k. A. |
| jede weitere | 15m² | 129,15 € | k. A. | k. A. |
Duisburg verzeichnet etwa 504.000 Einwohner und 34.494 Bedarfsgemeinschaften mit Grundsicherungsgeld (vormals Bürgergeld). Für jeden bedürftigen Haushalt in Duisburg fallen durchschnittlich 499 € monatliche Wohnkosten an, die das Jobcenter im Rahmen der KdU übernimmt. Durchschnittliche, monatliche KdU in Duisburg nach Größe der Bedarfsgemeinschaft (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 400 € für 1-Personen-BGs (17.863 Haushalte / Anteil 51,79 %)
- 480 € für 2-Personen-Haushalte (6.245 / 18,10 %)
- 569 € für 3-Personen-Haushalte (4.101 / 11,89 %)
- 670 € für 4-Personen-Haushalte (3.207 / 9,30 %)
- 841 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (3.078 / 8,92 %)
Mietobergrenzen in Düsseldorf
Die in der nachfolgenden Tabelle genannten Beträge sind die derzeitigen Mietobergrenzen für die KdU in Düsseldorf bei Umzug / Neuanmietung (gültig seit 01.11.2024) und maßgeblich zur Bestimmung der Angemessenheitsgrenzen in 2026.
Das Jobcenter Düsseldorf stellt einen eigenen Mietkostenrechner zur Verfügung, mit dem Interessenten die angemessene Miete berechnen können.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 50m² | 546 € | k. A. | k. A. |
| 2 Personen | 65m² | 632 € | k. A. | k. A. |
| 3 Personen | 80m² | 776 € | k. A. | k. A. |
| 4 Personen | 95m² | 1.003 € | k. A. | k. A. |
| 5 Personen | 110m² | 1.317 € | k. A. | k. A. |
| 6 Personen | 125m² | 1.497 € | k. A. | k. A. |
| jede weitere | 15m² | 180 € | k. A. | k. A. |
Düsseldorf mit seinen ca. 630.000 Einwohnern zählt 26.203 Bedarfsgemeinschaften. Für jeden Haushalt mit Bürgergeld-Leistungen (Grundsicherungsgeld) in Düsseldorf fallen für das Jobcenter durchschnittlich 499 € an monatlichen Wohnkosten an. Durchschnittliche KdU in Düsseldorf aufgeteilt nach Größe der Bedarfsgemeinschaft (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 437 € für 1-Personen-BGs (15.850 Haushalte / Anteil 60,49 %)
- 537 € für 2-Personen-Haushalte (4.442 / 16,95 %)
- 671 € für 3-Personen-Haushalte (2.654 / 10,13 %)
- 816 € für 4-Personen-Haushalte (1.767 / 6,74 %)
- 1.031 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (1.490 / 5,69 %)
Mietobergrenzen in Essen
In Essen wurden die Mietobergrenzen letztmalig zum 01.05.2025 erhöht, jedoch nur geringfügig im Bereich der Betriebskosten. Die angemessene Miete in Essen für eine 1 Person stieg um 4,50 €, für einen 2-Personen Haushalt um 5,85 €, bei 3 Personen in der Wohnung sind es 7,20 € und für einen 5 Personen-Haushalt stieg die angemessene Bruttokaltmiete in Essen um 9,70 € im Monat.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 50m² | 476,00 € | 368,00 € | 108,00 € |
| 2 Personen | 65m² | 618,80 € | 478,40 € | 140,40 € |
| 3 Personen | 80m² | 761,60 € | 588,80 € | 172,80 € |
| 4 Personen | 95m² | 904,40 € | 699,20 € | 205,20 € |
| 5 Personen | 110m² | 1.047,20 € | 809,60 € | 237,60 € |
| 6 Personen | 120m² | 1.142,40 € | 883,20 € | 259,20 € |
| jede weitere | 10m² | 95,20 € | 73,60 € | 21,60 € |
Essen zählt ca. 597.000 Einwohner und ca. 42.482 Haushalte mit Grundsicherungs-Leistungen (Bürgergeld). Auf jede Bedarfsgemeinschaft in Essen entfallen durchschnittlich 553 €, die das Jobcenter monatlich im Rahmen der Kosten für Unterkunft übernimmt. Aufgeschlüsselt nach Größe der Bedarfsgemeinschaft betragen die durchschnittlichen KdU in Essen (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 429 € für 1-Personen-BGs (23.670 Haushalte / Anteil 55,72 %)
- 570 € für 2-Personen-Haushalte (7.053 / 16,60 %)
- 674 € für 3-Personen-Haushalte (4.781 / 11,25 %)
- 779 € für 4-Personen-Haushalte (3.493 / 8,22 %)
- 965 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (3.485 / 8,20 %)
Mietobergrenzen in Frankfurt am Main
Die KdU-Mietobergrenzen für Frankfurt am Main sind gültig seit 01.06.2024 und auch in 2026 weiterhin maßgeblich für die angemessene Miete.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 50m² | 786 € | k. A. | k. A. |
| 2 Personen | 60m² | 903 € | k. A. | k. A. |
| 3 Personen | 75m² | 1.078 € | k. A. | k. A. |
| 4 Personen | 87m² | 1.219 € | k. A. | k. A. |
| 5 Personen | 99m² | 1.360 € | k. A. | k. A. |
| 6 Personen | 111m² | 1.501 € | k. A. | k. A. |
| jede weitere | 12m² | 141 € | k. A. | k. A. |
Frankfurt am Main hat ca. 780.000 Einwohner und im Bürgergeld-Bezug (Grundsicherungsgeld seit Juli 2026) stehen 32.171 Haushalte. Je Bedarfsgemeinschaft in Frankfurt zahlt das Jobcenter durchschnittlich 608 € monatliche Wohnkosten (KdU). Durchschnittliche KdU in Frankfurt aufgeteilt nach Größe der Bedarfsgemeinschaft (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 505 € für 1-Personen-BGs (18.496 Haushalte / Anteil 57,49 %)
- 591 € für 2-Personen-Haushalte (5.495 / 17,08 %)
- 694 € für 3-Personen-Haushalte (3.642 / 11,32 %)
- 820 € für 4-Personen-Haushalte (2.479 / 7,71 %)
- 1.175 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (2.059 / 6,40 %)
Mietobergrenzen in Hamburg
Die Grenzen für die angemessene Miete (KdU) in Hamburg 2026 basieren auf dem Mietspiegel 2025 und wurden zuletzt im April 2026 vom Jobcenter Hamburg bestätigt.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 50m² | 574,00 € | k. A. | k. A. |
| 2 Personen | 60m² | 697,80 € | k. A. | k. A. |
| 3 Personen | 75m² | 860,25 € | k. A. | k. A. |
| 4 Personen | 90m² | 1.036,80 € | k. A. | k. A. |
| 5 Personen | 105m² | 1.480,50 € | k. A. | k. A. |
| 6 Personen | 120m² | 1.668,00 € | k. A. | k. A. |
| jede weitere | 15m² | 208,50 € | k. A. | k. A. |
Hamburg zählt ca. 1,91 Millionen Einwohner und 98.555 Bedarfsgemeinschaften. Für jeden Haushalt mit Grundsicherungsgeld (das bisherige Bürgergeld) in Hamburg fallen für das Jobcenter im Durchschnitt 732 € für die monatlichen Wohnkosten an. Aufgeschlüsselt nach Größe der Bedarfsgemeinschaft betragen die durchschnittlichen KdU in Hamburg (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 523 € für 1-Personen-BGs (57.495 Haushalte / Anteil 58,34 %)
- 685 € für 2-Personen-Haushalte (16.671 / 16,92 %)
- 875 € für 3-Personen-Haushalte (10.795 / 10,95 %)
- 1.134 € für 4-Personen-Haushalte (7.225 / 7,33 %)
- 2.042 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (6.369 / 6,46 %)
Mietobergrenzen in Hannover
Die Angemessenheitsgrenzen für die Unterkunftskosten in Hannover wurden letztmalig zum 01.07.2026 angepasst und dabei deutlich erhöht im Vergleich zu den KdU vom 01.06.2024. So stieg die Mietobergrenze für einen 2-Personen-Haushalt in Hannover (Stadt) von 587 auf 634 €, bei drei Personen von 697 auf 755 € und bei einer Bedarfsgemeinschaft mit fünf Personen von 946 auf nun 1.022 €. Für 2026 gilt in Hannover somit folgende Miete als angemessen:
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 50m² | 499 € | k. A. | k. A. |
| 2 Personen | 60m² | 634 € | k. A. | k. A. |
| 3 Personen | 75m² | 755 € | k. A. | k. A. |
| 4 Personen | 85m² | 901 € | k. A. | k. A. |
| 5 Personen | 95m² | 1.022 € | k. A. | k. A. |
| 6 Personen | 105m² | 1.147 € | k. A. | k. A. |
| jede weitere | 10m² | 125 € | k. A. | k. A. |
Die Region Hannover zählt ca. 1,20 Millionen und die Stadt Hannover selbst ca. 548.000 Einwohner, dabei 54.543 Haushalte mit Bürgergeld-Bezug (nun Grundsicherungsgeld). Auf jede Bedarfsgemeinschaft in der Region Hannover entfallen durchschnittlich 534 €, die das Jobcenter monatlich im Rahmen der Kosten für Unterkunft übernimmt. Aufgeschlüsselt nach Größe der Bedarfsgemeinschaft betragen die durchschnittlichen KdU in Hannover (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 437 € für 1-Personen-BGs (31.868 Haushalte / Anteil 58,43 %)
- 531 € für 2-Personen-Haushalte (8.884 / 16,29 %)
- 641 € für 3-Personen-Haushalte (5.910 / 10,84 %)
- 747 € für 4-Personen-Haushalte (4.126 / 7,56 %)
- 961 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (3.755 / 6,88 %)
Mietobergrenzen in Köln
Die Mietobergrenzen für Köln wurden zuletzt zum 01.01.2025 angehoben. Nachfolgend die aktuell gültigen KdU Richtwerte, die 2026 maßgebend für die Höhe der angemessenen Miete in Köln sind.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 50m² | 677 € | k. A. | k. A. |
| 2 Personen | 65m² | 820 € | k. A. | k. A. |
| 3 Personen | 80m² | 976 € | k. A. | k. A. |
| 4 Personen | 95m² | 1.139 € | k. A. | k. A. |
| 5 Personen | 110m² | 1.302 € | k. A. | k. A. |
| 6 Personen | 125m² | 1.466 € | k. A. | k. A. |
| jede weitere | 15m² | 164 € | k. A. | k. A. |
Köln hat ca. 1,09 Millionen Einwohner und einen Bestand von 57.254 Grundsicherungs-Bedarfsgemeinschaften (Bürgergeld). Je hilfebedürftigen Haushalt zahlt das Jobcenter in Köln durchschnittlich 607 € monatlich für die Kosten der Unterkunft. Durchschnittliche KdU in Köln aufgeschlüsselt nach Größe der Bedarfsgemeinschaft (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 493 € für 1-Personen-BGs (33.628 Haushalte / Anteil 58,73 %)
- 623 € für 2-Personen-Haushalte (9.809 / 17,13 %)
- 753 € für 3-Personen-Haushalte (6.133 / 10,71 %)
- 881 € für 4-Personen-Haushalte (4.243 / 7,41 %)
- 1.075 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (3.441 / 6,01 %)
Mietobergrenzen in Leipzig
Die Mietobergrenzen für Leipzig sind auf dem Stand vom 01.12.2025 und auch in 2026 maßgebend für die KdU.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 45m² | 357,62 € | 270,00 € | 87,62 € |
| 2 Personen | 60m² | 466,30 € | 349,48 € | 116,82 € |
| 3 Personen | 75m² | 602,60 € | 456,57 € | 146,03 € |
| 4 Personen | 85m² | 689,67 € | 524,17 € | 165,50 € |
| 5 Personen | 95m² | 802,48 € | 617,50 € | 184,98 € |
| 6 Personen | 105m² | 886,96 € | 682,50 € | 204,46 € |
| jede weitere | 10m² | 84,48 € | 65,00 € | 19,48 € |
Leipzig hat ca. 632.000 Einwohner und einen Bestand von 30.506 Bedarfsgemeinschaften mit Grundsicherungsgeld (Bürgergeld). Je bedürftigen Haushalt zahlt das Jobcenter in Leipzig durchschnittlich 420 € monatlich für die Kosten der Unterkunft. Aufgeschlüsselt nach Größe der Bedarfsgemeinschaft betragen die durchschnittlichen KdU in Leipzig (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 345 € für 1-Personen-BGs (19.982 Haushalte / Anteil 65,50 %)
- 438 € für 2-Personen-Haushalte (4.799 / 15,73 %)
- 522 € für 3-Personen-Haushalte (2.722 / 8,92 %)
- 623 € für 4-Personen-Haushalte (1.578 / 5,17 %)
- 992 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (1.425 / 4,67 %)
Mietobergrenzen in München
Die nachfolgend genannten KdU Richtwerte für die angemessene Miete in München sind seit dem 01.01.2026 gültig.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 50m² | 911,00 € | 826,00 € | 85,00 € |
| 2 Personen | 65m² | 1.108,00 € | 997,50 € | 110,50 € |
| 3 Personen | 75m² | 1.286,00 € | 1.158,50 € | 127,50 € |
| 4 Personen | 90m² | 1.569,00 € | 1.416,00 € | 153,00 € |
| 5 Personen | 105m² | 1.939,00 € | 1.760,50 € | 178,50 € |
| 6 Personen | 120m² | 2.188,00 € | 1.984,00 € | 204,00 € |
| jede weitere | 15m² | 310,00 € | 284,50 € | 25,50 € |
München hat ca. 1,6 Millionen Einwohner und im Bürgergeld-Bezug (Grundsicherung für Arbeitsuchende) stehen 40.112 Haushalte. Durchschnittlich 692 € monatlich zahlt das Jobcenter München an Wohnkosten für jede Bedarfsgemeinschaft. Durchschnittliche, monatliche KdU in München nach Größe der Bedarfsgemeinschaft (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 564 € für 1-Personen-BGs (24.334 Haushalte / Anteil 60,67 %)
- 675 € für 2-Personen-Haushalte (6.636 / 16,54 %)
- 802 € für 3-Personen-Haushalte (4.066 / 10,14 %)
- 1.011 € für 4-Personen-Haushalte (2.602 / 6,49 %)
- 1.486 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (2.474 / 6,17 %)
Mietobergrenzen in Nürnberg
Die Richtwerte für die angemessene Miete in Nürnberg sind seit dem 01.07.2024 auch in 2026 gültig.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 50m² | 522,00 € | k. A. | k. A. |
| 2 Personen | 65m² | 649,00 € | k. A. | k. A. |
| 3 Personen | 75m² | 747,00 € | k. A. | k. A. |
| 4 Personen | 90m² | 917,00 € | k. A. | k. A. |
| 5 Personen | 105m² | 1.065,00 € | k. A. | k. A. |
| 6 Personen | 115m² | 1.167,00 € | k. A. | k. A. |
| jede weitere | 10m² | 102,00 € | k. A. | k. A. |
Nürnberg hat ca. 548.000 Einwohner und 24.080 gemeldete Haushalte mit Bürgergeld-Bezug (Grundsicherung für Arbeitsuchende). Je Bedarfsgemeinschaft in Nürnberg zahlen Jobcenter durchschnittlich 517 € monatlich für die Kosten der Unterkunft. Aufgeschlüsselt nach Größe der Bedarfsgemeinschaft betragen die durchschnittlichen KdU in Nürnberg (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 438 € für 1-Personen-BGs (13.989 Haushalte / Anteil 58,09 %)
- 516 € für 2-Personen-Haushalte (4.488 / 18,64 %)
- 598 € für 3-Personen-Haushalte (2.685 / 11,15 %)
- 729 € für 4-Personen-Haushalte (1.632 / 6,78 %)
- 936 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (1.286 / 5,34 %)
Mietobergrenzen in Recklinghausen
Die KdU-Richtwerte für die angemessene Miete in Recklinghausen wurden zuletzt zum 01.08.2025 aktualisiert und sind auch in 2026 maßgeblich für die Mietobergrenzen des Jobcenters Recklinghausen.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 50m² | 458,00 € | 350,00 € | 108,00 € |
| 2 Personen | 65m² | 560,40 € | 420,00 € | 140,40 € |
| 3 Personen | 80m² | 692,80 € | 520,00 € | 172,80 € |
| 4 Personen | 95m² | 855,20 € | 650,00 € | 205,20 € |
| 5 Personen | 110m² | 997,60 € | 760,00 € | 237,60 € |
| jede weitere | 15m² | 132,40 € | 100,00 € | 32,40 € |
Recklinghausen zählt etwa 110.000 Einwohner und 31.883 gemeldete Haushalte mit Bürgergeld-Bezug (Grundsicherungsgeld). Je Bedarfsgemeinschaft in Recklinghausen zahlt das Jobcenter durchschnittlich 496 € monatlich für die Kosten der Unterkunft. Aufgeschlüsselt nach Größe der Bedarfsgemeinschaft betragen die durchschnittlichen KdU in Recklinghausen (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 390 € für 1-Personen-BGs (17.088 Haushalte / Anteil 53,60 %)
- 486 € für 2-Personen-Haushalte (6.141 / 19,26 %)
- 580 € für 3-Personen-Haushalte (3.598 / 11,29 %)
- 695 € für 4-Personen-Haushalte (2.434 / 7,63 %)
- 916 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (2.622 / 8,22 %)
Mietobergrenzen in Stuttgart
Das Jobcenter Stuttgart veröffentlicht die Mietobergrenzen lediglich auf Basis der Kaltmiete, also ohne Nebenkosten und Heizkosten. Die nachfolgenden Grenzwerte für die angemessene Miete in Stuttgart sind auf dem Stand vom 01.01.2025 und auch in 2026 weiterhin Grundlage der übernahmefähigen Kosten der Unterkunft (KdU) in Stuttgart.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 45m² | k. A. | 563,00 € | k. A. |
| 2 Personen | 60m² | k. A. | 665,00 € | k. A. |
| 3 Personen | 75m² | k. A. | 788,00 € | k. A. |
| 4 Personen | 90m² | k. A. | 940,00 € | k. A. |
| 5 Personen | 105m² | k. A. | 1.104,00 € | k. A. |
| 6 Personen | 120m² | k. A. | 1.450,00 € | k. A. |
| jede weitere | 15m² | k. A. | 181,20 € | k. A. |
Stuttgart hat ca. 633.000 Einwohner und einen Bestand von 23.361 Bedarfsgemeinschaften. Je Haushalt im Bürgergeld-Bezug (Grundsicherung für Arbeitsuchende) in Stuttgart zahlen Jobcenter durchschnittlich 651 € für die Kosten der Unterkunft im Monat. Durchschnittliche KdU in Stuttgart aufgeteilt nach Größe der Bedarfsgemeinschaft (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 523 € für 1-Personen-BGs (14.783 Haushalte / Anteil 63,28 %)
- 682 € für 2-Personen-Haushalte (3.589 / 15,36 %)
- 830 € für 3-Personen-Haushalte (2.255 / 9,65 %)
- 1.004 € für 4-Personen-Haushalte (1.448 / 6,20 %)
- 1.321 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (1.286 / 5,50 %)
Mietobergrenzen in Wuppertal
Die in der Tabelle genannten Mietobergrenzen für die KdU in Wuppertal gelten seit dem 01.01.2025 auch weiterhin in 2026.
| Haushalt | angemessene Wohnungsgröße |
angemessene Bruttokaltmiete |
Kaltmiete | Nebenkosten (ohne Heizkosten) |
|---|---|---|---|---|
| 1 Person | 50m² | 466,00 € | 354,50 € | 111,50 € |
| 2 Personen | 65m² | 568,10 € | 323,15 € | 144,95 € |
| 3 Personen | 80m² | 699,20 € | 520,80 € | 178,40 € |
| 4 Personen | 95m² | 830,30 € | 618,45 € | 211,85 € |
| 5 Personen | 110m² | 933,90 € | 688,60 € | 245,30 € |
| 6 Personen | 125m² | 1.061,25 € | 782,50 € | 278,75 € |
| jede weitere | 15m² | 127,35 € | 93,90 € | 33,45 € |
Wuppertal zählt ca. 365.000 Einwohner und ca. 22.292 Haushalte mit Bürgergeld-Leistungen (Grundsicherungsgeld). Auf jede Bedarfsgemeinschaft in Wuppertal entfallen durchschnittlich 515 €, die das Jobcenter monatlich im Rahmen der Kosten für Unterkunft übernimmt. Aufgeschlüsselt nach Größe der Bedarfsgemeinschaft betragen die durchschnittlichen KdU in Wuppertal (Aktuelle Jobcenter-Statistik, Datenbasis März 2026):
- 405 € für 1-Personen-BGs (12.511 Haushalte / Anteil 56,12 %)
- 529 € für 2-Personen-Haushalte (3.618 / 16,23 %)
- 613 € für 3-Personen-Haushalte (2.604 / 11,68 %)
- 721 € für 4-Personen-Haushalte (1.756 / 7,88 %)
- 907 € für Bedarfsgemeinschaften mit 5 und mehr Personen (1.803 / 8,09 %)
KdU: Bürgergeld-Empfänger werden systematisch benachteiligt
Nebenkosten müssen angemessen sein
Im Rahmen der KdU prüft das Jobcenter nicht nur Miete und Heizkosten, sondern auch die kalten Nebenkosten. Dabei achtet es darauf, dass die Nebenkostenvorauszahlungen nicht ungewöhnlich niedrig angesetzt sind. Der Grund: Die Miete einer Wohnung könnte auf den ersten Blick angemessen wirken – die eigentlichen Kosten aber erst mit der Jahresabrechnung in Form einer hohen Betriebskostennachzahlung sichtbar werden. Das Jobcenter will verhindern, dass die Angemessenheitsgrenze so durch die Hintertür umgangen wird.
Kostensenkungsverfahren – wenn die Wohnung zu teuer ist
Jobcenter übernimmt KdU auch bei Wohneigentum
Auch bei selbst genutztem Wohneigentum übernimmt das Jobcenter die Kosten der Unterkunft – etwa Schuldzinsen, Nebenkosten und Hausgeld. Die angemessenen Beträge orientieren sich dabei an denselben Obergrenzen wie bei Mietwohnungen. Tilgungsleistungen werden in der Regel jedoch nicht übernommen, da sie dem Vermögensaufbau dienen.
