Hartz IV: Weniger Sperrzeit für abgelehnte Arbeit
Lehnen Hartz IV Empfänger Arbeitsstellen ohne wichtigen Grund ab, verhängt das Jobcenter laut Bund-Verlag Sperrzeiten von bis zu 12 Wochen. Doch dies soll sich nun ändern.
Lehnen Hartz IV Empfänger Arbeitsstellen ohne wichtigen Grund ab, verhängt das Jobcenter laut Bund-Verlag Sperrzeiten von bis zu 12 Wochen. Doch dies soll sich nun ändern.
Bildung ist wichtig, für viele aber kaum bezahlbar. Zwar gibt es inzwischen mehrere Urteile, mit denen Hartz IV Familien entlastet werden. Doch von einem kostenlosen Schulbesuch ist man nach wie vor weit entfernt. Die Linke in Nordrhein-Westfalen fordert daher weit mehr, als nur die Kostenübernahme für Schulbücher, Tablets oder PCs.
Bezahlbare Mieten werden in Deutschland immer mehr zur Seltenheit. Jetzt will die Große Koalition die Mietpreisbremse um 5 Jahre verlängern. Darauf haben sich die Spitzen von Union und SPD geeinigt, heißt es aus Berlin.
Die Arbeitslosenquote steigt je nach Berufsgruppe, dies berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Trotz der 1,4 Millionen unbesetzten Stellen in Deutschland gibt es viele Berufsgruppen, die vergeblich nach Arbeit suchen.
Der Sozialstaat ist inzwischen eine Dauerbaustelle. Kaum hat man eine Ecke des Systems renoviert und auf Vordermann gebracht, bröckelt es am anderen Ende. Bestes Beispiel dafür sind die Zahlen und Daten aus Mönchengladbach. Dort gibt es zwar weniger Hartz IV Empfänger und auch die Kinderarmut scheint nachzulassen. Dafür benötigen immer mehr Senioren Grundsicherung.
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juli wieder leicht angestiegen, meldet die Bundesagentur für Arbeit. Im Juli waren 2,275 Millionen Deutsche arbeitslos gemeldet, also 59.000 Menschen mehr als noch im Juni. Somit ergab sich ein Anstieg von 4,9 % auf 5 % Erwerbslose in Deutschland. Die Anzahl der Hartz IV Empfänger ist jedoch leicht zurückgegangen.