ALG II Aufstockung - Teilzeit und Fragen

  • Ist das alles richtig so?

    Hallo!

    Ich bin jetzt 60 Jahre alt und arbeite seit 2009 bei einer Firma in Teilzeit und erhalte eben solange aufstockend Hartz4. Während ich die ersten 9 Monate nach Stunden bezahlt wurde, also Tariflohn plus 1 Euro außertarifliche Zulage pro Stunde plus steuerfreie Schichtzulagen laut Manteltarifvertrag wurde meine Bezahlung einfach auf Festgehalt ohne steuerfreie Zulagen umgestellt. Auch die freiwillig gezahlte Zulage von 1 Euro pro Stunde wurde nicht mehr gewährt. Alle anderen Kollegen in meinem Arbeitsbereich erhalten die Schichtzulagen und die außertarifliche Zulage weiterhin bin zum heutigen Tag. Ist das ein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz? Da gab es auf meine Nachfrage fadenscheinige Ausreden und zudem wurde suggeriert, dass alles was ich vom Arbeitgeber mehr bekomme vom Jobcenter weniger bezahlt wird. Und leider ist es ja auch so. Grob geschätzt ist der Schaden fürs Jobcenter, den Steuerkassen und den Sozialkassen mittlerweile bei 25 bis 30000 Euro. Ich selbst habe eigentlich keine finanzielle Nachteile dadurch erleiden müssen. Ist das alles überhaupt rechtens so? Was kann man dagegen tun, wo sollte ich gegebenenfalls Beschwerde/Strafanzeige stellen. Für Antworten Danke ich Euch schon mal.

    Liebe Grüße

    Titel-Korrektur

  • Hallo,

    ich verstehe deine Frage nicht, denn zum Teil widerspricht sich diese.

    Da gab es auf meine Nachfrage fadenscheinige Ausreden und zudem wurde suggeriert, dass alles was ich vom Arbeitgeber mehr bekomme vom Jobcenter weniger bezahlt wird.

    passt einfach nicht zu der Aussage, dass

    Grob geschätzt ist der Schaden fürs Jobcenter, den Steuerkassen und den Sozialkassen mittlerweile bei 25 bis 30000 Euro. Ich selbst habe eigentlich keine finanzielle Nachteile dadurch erleiden müssen.


    Und wie soll den Steuer- und Sozialkassen ein Schaden in Höhe von 25.000 - 30.000 € entstanden sein? Auch dies ist erklärungsbedürftig.

  • Man hat mir halt den Lohn gekürzt, weil ich wenn ich weniger Netto habe mehr vom Jobcenter bekomme.

    Weniger Einkommen bedeutet auch weniger Steuern und Sozialabgaben an den Staat abführen, Arbeitgeberanteil, aber auch meinen Arbeitnehmeranteil. Allein durch den Wegfall des außertariflichen Zuschlages erhielt ich in den letzten 10 Jahren ca. 15000 Euro zu versteuerndes weniger Brutto, also 40 % Sozialabgaben, etwa 6000 Euro an die Sozialkassen.

    Und durch die nicht gezahlten steuerfreien Zuschläge, ca 100 bis 120 Euro monatlich musste das Jobcenter genau diese Summe mehr an mich überweisen.Bei 120 Monaten ca. 12000 Euro netto weniger Gehalt bei mir, was vom Jobcenter dann voll kompensiert wurde.

  • Okay, dann hast du es in deinem ersten Post nur falsch herum gesagt.

    Und der Arbeitsvertrag wurde 2009 bzw 2010 ohne deine Unterschrift umgestellt?

  • Ja, es gab eine Ergänzung zum alten Arbeitsvertrag. Ich habe da unterschrieben, was soll ich mich mit dem Arbeitgeber anlegen. Das Jobcenter zahlte ohne zu hinterfragen. Ich selber habe mir nichts zuschulden kommen lassen.

  • Das ist aber eher eine arbeitsrechtliche, als sozialrechtliche Frage.

    Es ist fraglich, was tatsächlich in der Ergänzung des Arbeitsvertrages steht. Es gibt durchaus Firmen, die gerade bei ALG II Empfängern weniger Gehalt zahlen/auszahlen weil diese sich oftmals nicht wehren oder eben auch mit der Begründung, dass das Jobcenter das geringere Gehalt übernehmen würde.

    Zum einen ist es falsch, denn wenn man weniger brutto verdient, ist auch der Freibetrag niedriger und dies wird nicht durch das Jobcenter aufgefangen. Zum anderen zahlt man weniger in die Rentenkasse ein und enthält dementsprechend auch weniger Rente.

    Ob man das ganze als Straftat, in dem Falle Sozialbetrug werten kann, ist schwer vorherzusagen, denn es gibt eigentlich keinerlei Beweise.

  • Hallo!

    Willkommen im Forum! Das ist Arbeitsrecht und gerne erneut @bass386:

    Das ist aber eher eine arbeitsrechtliche, als sozialrechtliche Frage.

    Wir können hiermit das Thema beenden. Wende dich bitte an einen Anwalt für Arbeitsrecht,

    oder an die Gewerkschaft mit deinen Fragen. Deine Fragen haben keine sozialrechtliche

    Relevanz.

    Gruß

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