Umzug andere Stadt - Rückzahlung Kindergeld obwohl Anrechnung - Schulden und Fragen

  • Hallo Leute, ich hab da mal ein anliegen und vielleicht kann mir hier der eine oder andere Weiterhelfen.

    Ich Beziehe derzeit ALG 2
    Und möchte gern in eine andere Stadt ziehen,
    ich brauche einfach einen Neuanfang

    Ich beziehe zwar ALG 2 jedoch bin ich aufgrund von Krankheit nicht Arbeitsfähig
    Sprich ich bin seit 2 Jahren durchweg Krank geschrieben.

    Das ganze ist bei mir von Psychischer Natur,
    Ich hab mich damit auch mit dem Facharzt unterhalten und dieser meint,
    ein Neuanfang könnte mir sicherlich helfen.
    Vor allem da mich mein Jetziges Umfeld einfach krank macht.

    So das ist also jetzt der Hintergrund für meinen Umzug

    Was muss ich bei meinem Vorhaben Beachten und wie sollte ich das am besten angehen.
    Ich hab mich schon etwas im Netz belesen und stoße immer wieder darauf das sich das JC
    Bei sowas Quer stellt und einen nur steine in den Weg legt, solang man nicht wegen eines neuen Jobs umzieht.

    Also ist die frage wie stelle ich das am besten an , damit ich auch erfolg habe ...

  • Hey du.
    Bei mir ist genau das selbe, ich musste auch aus diesen Gründen umziehen. Bist du schon 25 oder älter?

    Also, ich musste als u25 (ich weiß nicht ob das auch generell ist) erst zum Jobcenter hier und den Umzug als nötig anzusehen und erlauben lassen.
    Ich glaube das ist aber generell wichtig, damit du bei den Umzugskosten (die nicht bezahlt werden wenn der Umzug nicht nötig ist ) sagen kannst das er ja nötig angesehen wurde. Vielleicht hilft ein bescheid deiner Ärztin. Unter 25 brauchst du noch einen Bescheid von Jugendamt und deiner Eltern falls du noch zuhause wohnst.

    Dann suchst du dir eine Wohnung, (mit angemessenen wohnkosten ) und wenn du den Mietvertrag hast, BLOß NICHT unterschreiben!
    Und erst in dem Jobcenter welches im Umkreis deiner Wohnung zuständig ist ,vorlegen.

    Dann sagt sie ob ja, oder nein. Nimm am besten Atteste & den Zettel das du umziehen darfst mit, falls die das in den akten "nicht finden".

    Und wenn sie ja sagt, fragst du nochmal bezüglich Erstausstattung ,Umzugskosten etc. Je nachdem was du brauchst.

    Ich denke Einzelheiten kann dir nochmal deine Sachbearbeiterin geben. So war das bei mir.


    Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen

  • Also schritt eins wäre also meinen Facharzt was aufsetzen zu lassen das ein Umzug meine Gesundheit fördert ?


    Mal so als nebenfrage, hat man nicht ein recht darauf dort hinzuziehen und zu wohnen wo man möchte ?
    Dadurch das sowas wohl ständig abgelehnt wird, greift man doch in die freie Wahl des Wohnortes ein oder nicht ?

    Das kommt mir halt irgendwie nicht richtig vor.
    Nur weil man keine arbeit findet oder Temporär Arbeitsunfähig ist , kann man jemanden doch nicht schikanieren und Zwingen dort wohnen zu bleiben wo man ist, obwohl man lieber in einer anderen Stadt wohnen würde.

  • Hallo,

    Du kannst wohnen, wo Du willst. Du kannst aber nicht so etwas wie eine Mietkaution oder Umzugskosten bekommen, wenn Du ohne Genehmigung umziehst. So einfach ist das - und hat also nichts mit "schikanieren" oder "Zwang" zu tun.

    Gruß!

  • Alles klar , ich kenn mich damit halt nicht aus.
    Weiß nur das was ich so von anderen höre oder lese.

    Wenn ich also das Geld für Kaution / Umzug selber aufbringen würde, dann könnte ich einfach hinziehen wo ich will ?


    Okay ich werde wie gesagt mir erstmal von meinem Facharzt eine Bestätigung geben das ein Umzug meiner Gesundheit Helfen würde

  • Hallo Leute, ich bin wirklich am ende mit Meinem Latein.

    Ich versuche euch meine Lage einmal zu Erklären.

    Aufgrund Psychischer Probleme bin ich seit 2015 nicht in der Lage zu Arbeiten und in Dauerbehandlung.

    Bis Dato war ich Arbeits und Ausbildung suchend gemeldet, dadurch das ich Unter 25 war habe ich Kindergeld Bezogen was mir dann wiederum Angerechnet wurde.

    Seit Mitte 2015 mit Ausbruch meine Psychischen Krankheiten wurde ich dann dauerhaft Krank Geschrieben.

    Zur Selben Zeit war mal wieder der Weiterbewilligungsbescheid meines Kindergeldes an der Reihe , wo ich alles nach Besten Wissen ausgefüllt habe, genau wie die jahre zuvor auch jedes mal.

    Dabei wollten sie einen Nachweiß das ich beim Amt Arbeitssuchend und Ausbildungssuchend gemeldet bin, nachdem ich in meinen Akten nichts dazu gefunden hatte habe ich dort angerufen und nachgefragt, und da wurde mir wortwörtlich gesagt : Bitte schreiben sie ihre BG Nummer oben auf das Formular dann Holen wir uns die Daten Vom Jobcenter ein und sie brauchen uns das nicht besorgen. Gesagt getan, ich hab dann einen Bewilligungsbescheid von der Kindergeld Kasse bekommen und bekam weiter mein Kindergeld so wie es sein sollte. Ein Halbes Jahr Später also Mitte 2016 kam auf einmal ein Aufhebungsbescheid worin stand das sie mir das Kindergeld im nachhinein entziehen weil ich seit Ende 2015 nicht mehr als Ausbildungssuchend gemeldet bin. Bis zu dem Zeitpunkt wusste ich das Nichtmal weil sie das ohne mich darüber zu informieren aus meiner Akte entfernt hatten nachdem bei mir nur noch Krankschreibungen kamen. Natürlich Fragte ich mich wieso mir das Geld dann erst Bewilligt wurde im Dezember wenn sie doch die Daten eingeholt haben wo das schon seit Oktober 2015 aus meiner Akte Gestrichen wurde. Auf nachfrage bei denen Bekam ich nur die Antwort , das ich doch keinen Nachteil daraus gezogen hätte das sie mir weiter Geld gegeben haben. Sie wussten schon seit meinem Antrag Dezember 2015 das ich nicht mehr Kindergeld berechtigt bin und haben mir trotzdem Kindergeld bezahlt ! Und das ein Ganzes halbes Jahr lang. Natürlich kam dazu ein Bescheid von deren Inkasso das ich das Geld ihnen zurück Zahlen soll. Gegen diesen Bescheid bin ich in Widerspruch gegangen und hab denen meine Lage sogar Persönlich mitgeteilt , das haben sie alles aufgenommen und in einem Widerspruch verfasst.

    Dieser wurde aber wie hätte man es erwarten können Abgelehnt. Mehrmals wurde mir gesagt ich habe dadurch das sie mir weiter geld gegeben haben ja keinen nachteil gehabt und könnte den Überschuss ja jetzt einfach zurück Zahlen...

    Aber nix da Überschuss, das komplette Kindergeld wurde mir in meinem Harz 4 Angerechnet und abgezogen. Ich hatte Dadurch keinen einzigen Cent mehr als wenn ich kein Kindergeld bekommen hätte. Immer wieder hab ich auf Deren bescheide Widerspruch eingelegt jedoch erfolglos. Auch im Jobcenter hab ich nachgefragt ob sie mir das Abgezogene Geld nachzahlen Könnten damit ich die Kindergeldkasse bezahlen kann. Den Normalerweise hätte ich ja das Geld was man mir angerechnet hat sonst von denen bekommen. Aber nein das Machen sie nicht, frei nach dem Moto Gelebt ist Gelebt , was ich mir mehrmals anhören musste. Nach ewig vielen Gesprächen und Widersprüchen womit ich nichts erreichen konnte schicken sie mir nun seit 2017 Jeden Monat einen Brief zu worin steht das eine Zahlung bislang immer noch aussteht. Ich hab sie mehr als 10 mal Angerufen und gesagt das ich eben keine 1300 Euro habe , da ich nur die Grundsicherung bekomme, Auf Ratenzahlung/ Stundung usw wollen sie nicht eingehen sie wollen die Volle summe haben. Und natürlich legen sie jeden Monat mit der Mahnung 22 Euro Mahngebühren obendrauf.

    Letzten Monat wurde mir sogar mit dem Gerichtsvollzieher in Ihrem schreiben gedroht und alles ...

    Gibt es hier irgendwie noch Hoffnung ? Oder muss ich mir das alles gefallen lassen und ausbluten ...

    Ich habe in meinem Leben nie schulden gemacht und werde von denen immer tiefer in diese scheiße rein gezogen.

    Nachträglich das Geld Entziehen und zurückfordern wobei die schuld bei denen liegt ist anscheinend Völlig Okay , aber das Geld was mir angerechnet wurde nachzuzahlen damit das beglichen werden kann geht nicht ...

    Muss man sich wirklich alles gefallen lassen ;(

    Ich hoffe wirklich das mir hier irgendjemand mit einem Rat helfen kann.

  • Hallo!

    Das Ganze hat mit deiner Gesamtsituation zu tun, Grundtenor arbeitsunfähig

    und ALG II. Es stellt sich die Frage, ob hier in deiner Lage ein Forum überhaupt

    helfen kann.

    Meine Empfehlung wäre dir real eine Beratungsstelle vor Ort zu suchen.

    Gruß

  • Ich bin seit letzten september nicht mehr U25

    Aber da die Probleme in meiner U25 zeit begonnen haben denke ich passt das schon.

    Ich wüsste leider nicht wo ich mich hin wenden könnte vor ort

  • Ich würde an deiner Stelle zum Amtsgericht gehen und einen Beratungsschein holen. Dann gehst du zu einem Anwalt und legst diesem deine Widersprüche und die Antworten darauf vor. Du könntest die Widersprüche mit Antworten etc. zwar hier uploaden, nur wird ein Anwalt dir wesentlich mehr helfen können, auch bzgl. der Rückzahlung etc. .

  • Okay , dann werde ich mal schauen ob ich nächste woche mal aufs Amtgericht gehe ...

    Mir wurde gesagt man kann nur die ersten 2 Wochen nach dem Bescheid dagegen Vorgehen und dann ist die sache gelaufen ...


    Ich finde das Wirklich schrecklich wie ich von der Kindergeld Kasse und Dem Jobcenter behandelt werde , und das obwohl die dort die schuld tragen an meiner Lage.

    Die Dürfen anscheinend alles und man selbst als Person die ALG 2 Bezieht hat gar keine rechte

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