Eingliederungszuschuss

  • hi,
    war ca. 5 Jahre Hausfrau und bin aber erst seit 6 Monaten beim Jobcenter gemeldet.
    Hätte jetzt einen sozialversicherten Job im Tierheim der mir sehr zusagen würde, aber die Bezahlung ist unterirdisch.
    Würde dort Mindestlohn bekommen und erschwerend wären es nur 80 Std im Monat. Bei dieser Konstellation würde ich ja mehr bekommen, wenn ich weiterhin daheim bleib.

    Mein Gedanke wäre, meinen zukünftigen Chef die Alternative vorzuschlagen, dass er mir mehr Stundenlohn bezahlt und auch meine Arbeitsstunden auf ca. 120 Std anhebt und er dafür einen Eingliederungszuschuss für mich beantragt.
    Da hätten doch dann beide Seiten Gewinn, oder habe ich da einen Denkfehler ?

    Das Amt bezahlt doch bis zu 12 Monate diesen Zuschuss, der sich auf maximum 50% beläuft.

    Die Voraussetzungen würde ich ja erfüllen, 5 Jahre arbeitslos, schwer vermittelbar.

    Ich habe noch nicht bei meinem Berater nachgefragt, da ich bis jetzt sehr schlechte Erfahrungen hatte.

    Vielen Dank fürs Lesen und eure Tipps

  • Hallo,

    oder habe ich da einen Denkfehler

    ja. Der Zuschuß richtet sich nicht nach irgendeinem Mindestlohn oder dergleichen, sondern an der notwendigen Einarbeitungszeit. Nur wenn die volle Arbeitsleistung erst nach längerer Einarbeitungszeit erreicht wird und dem Arbeitgeber dadurch finanzielle Nachteile entstehen, ist der Zuschuß möglich. Das wäre z.B. im produktiven Bereich oder im Handel der Fall, kaum aber in einem Tierheim.

    Es kämen statt dessen andere Hilfen in Betracht - aber die sind wieder von bestimmten Parametern abhängig (Alter, evtl. Behinderung usw.). Ob diese auch auf Dich zutreffenm kann ich nicht beurteilen.

    Gruß!

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