Beiträge von Sommersprossen

    Hallo Nike41de,


    ich reiche meine Betriebskostenrechnung immer schriftlich ein mit:" hiermit beantrage ich die Übernahme der Kosten für......" und lege alle Belege bei. das hat bislang gut funktioniert.


    Wenn dein Bekannter nicht schreiben kann und auch den Text nicht versteht, wäre es doch sinnvoll, wenn ein Betreuer im Auftrag deines Bekannten diese Aufgabe übernimmt. Oder er wendet sich an das örtliche Gesundheitsamt und bittet um Unterstützung im Umgang mit dem Jobcenter.


    Gruß,
    Sommersprossen

    Hallo Getdown,
    besorge dir den Mietpreisspiegel für deinen Wohnbereich, darin sind Wohnungsgröße und Erbauungsjahr aufgelistet und du kannst genau ablesen, ob die Mietpreiserhöhung gerechtfertigt ist oder nicht.


    Meine Vermieterin legte mir mit der Mieterhöhung den Plan gleich dazu. Darum kannst du auch deinen Vermieter bitten.


    Was den Zustand deiner Wohnung angeht, so würde ich Fotos machen und diese dem Mieterverein vorlegen. Laß dich vor Ort beraten.


    Viel Erfolg,
    Sommersprossen

    Hallo Conny,


    ich habe mir vor 1 jahr ein amtsärztliches Gutachten erstellen lassen, um festzustellen, wieviele Stunden ich am Tag arbeiten kann und welche Arbeit ich noch machen kann, und welche nicht. Das diente der weiteren Arbeitsvermittlung.
    Ich habe selber auch eine psychische Erkrankung und noch andere Beschwerden.


    Für dieses Gutachten wurde ich zu einer Psychologin geschickt, die im Haus des Jobcenters saß. Sie war sehr freundlich und mir zugewand. Fragen, die mir sehr unangenehm waren, brauchte ich nicht zu beantworten. Das ganze dauerte etwa eine halbe Stunde.
    Wegen der körperlichen Beschwerden wurden ärztliche Befunde der mich behandelnden Ärzte herangezogen.


    Wenn du Angst hast vor der ärztlichen Untersuchung und Befragung, teile das deinem Fallmanager mit und frage ihn, ob er nicht so lange warten kann, bis deine Ärzte wieder aus dem Urlaub zurück sind.


    Ich hoffe, ich kann dir damit ein wenig die Angst nehmen.
    Gruß,
    Sommersprossen

    Hallo Hoppel,


    danke für deine Antwort.
    Die allgemein zugänglichen Räume haben keine Heizung. Somit geht es hier ausschließlich um Wohnräume.


    Bei den weitergehenden Infos bin ich nicht schlauer geworden.
    Ich wende mich also an einen Rechtsanwalt.
    Ich melde mich, wenn es Neuigkeiten gibt.


    Gruß,
    Sommersprossen

    Hallo Hoppel,
    im Mietvertrag steht folgendes:
    Soweit Heiz- und Warmwasserkosten anteilig umgelegt werden, erfolgt die Umlage gemäß der Heizkostenverordnung nach Brunata.


    Aus der Heizkostenverordnung nach Brunata geht hervor:


    Die Heizkosten und Warmwasserkosten werden nach einem festgelegten Prozentschlüssel aufgeteilt in:
    - Grundkosten zur Abdeckung der vom Einzelverbrauch nicht beeinflußt anfallenden Festkosten. Sie werden bei Heizung nach qm Wohn- oder Nutzfläche oder nach cbm Rauminhalt, bei Warmwasser nach qm Wohn-oder Nutzfläche aufgeteilt.


    - Verbrauchskosten als die restlichen, durch die unterschiedliche Wärmeabnahme der Nutzer beeinflußten Kosten. Sie werden entsprechend den abgelesenen Verbrauchswerten der Erfassungsgeräte aufgeteilt.


    Ihre Einheiten(bei Grundkosten: Wohn-oder Nutzfläche, bei Verbrauchskosten: Verbrauchswerte der Erfassungsgeräte) wurden mit den jeweils errechneten Beträge multipliziert. Hieraus ergeben sich Ihre Kosten für Heizung und Warmwasser.



    Kannst du mir nun sagen, ob ich für den erhöhten Verbrauch der übrigen Hausbewohner zahlen muß?
    Über eine Antwort bin ich sehr dankbar.
    Gruß,
    Sommersprossen

    Hallo Hoppel,
    laut Merkblatt zum Sozialpass, den Hilfeempfänger und Geringverdiener bekommen können, liegt in meiner Stadt die maximal anzuerkennende Wohnungsmiete warm bei 403€.(Stand:9. Juni 2011) Meine Miete liegt 63€ darunter. Also habe ich Hoffnung auf Übernahme des größten Teils der Kosten.
    noch einmal danke für deine Stellungnahmen,
    Gruß,
    Sommersprossen

    Hallo Hoppel,


    danke für deine Informationen. Wie mache ich der Beraterin klar, dass sie mich offensichtlich falsch beraten hat? Ich bin gerade erst dem Mieterverein beigetreten und davon ausgegangen, dass sie mir das Richtige sagt. Kann ich diese Informationen irgendwo nachlesen?
    Über einen Tip bin ich dankbar.
    Gruß,
    Sommersprossen

    Hallo Hoppel,
    erst einmal danke für Deine so schnelle Antwort.
    Ja, es handelt sich um ein Mietverhältnis. An meinen Heizkörpern befinden sich Zähler, die von der Firma Brunata regelmäßig abgelesen werden.
    Der höhere Verbrauch ergibt sich aus dem Gesamtverbrauch aller Mietparteien für alle Räume im Haus. So hat mir das jedenfalls die Beraterin erklärt. Sie sagte, die Hausbewohner hätten insgesamt mehr geheizt. Ich finde das ungerecht, dass ich für deren Verbrauch anteilig aufkommen soll.
    Gruß, Sommersprossen

    Guten Tag,
    ich habe eine Jahresendabrechnung für Heizung, Warmwasser und allen übrigen Nebenkosten bekommen. Daraus geht hervor, dass die Heizkosten im Vergleich zum Vorjahr doppelt so hoch sind.
    Diese Rechnung legte ich zur Prüfung beim Mieterschutzverein vor. Heraus kam, dass sich mein tatsächlicher Verbrauch an Heizöl sogar verringert hat, und der Kostenanstieg aus dem Verbrauch der übrigen Mietparteien, es sind 5, sich ergibt.
    Die Beraterin sagte mir, dass ich aus rechtlicher Sicht dazu verpflichtet sei, bis zu 50% des Gesamtverbrauchsanstiegs zu bezahlen.
    Meine Sorge ist nun, dass das Jobcenter die Kosten nicht übernimmt, es sind immerhin 310 Euro für 45qm nur für Heizung.
    Über einen Rat bin ich sehr dankbar,
    Gruß,
    Sommersprossen